Die Bisamratte

von Miriam Wagner

Die Bisamratte wird auch Bisam, Moschusratte, Zwergbiber, Bisambiber, Zibetratte, Sumpfkaninchen, Sumpfhase oder Wasserkaninchen genannt, gehört aber zur Familie der Wühlmäuse.

 

Sie wird etwa 35 cm groß und 1,5 kg schwer.

Ihr wasserabweisendes Fell ist grau-braun gefärbt.

 

Sie lebt in aus Wasserpflanzen bestehenden Burgen, deren Eingänge unter Wasser liegen, weshalb sie ausgezeichnet schwimmen und tauchen kann.

 

Ohren und Nase der Bisamratte sind wasserdicht verschließbar, weshalb sie bis zu zehn Minuten unter Wasser bleiben kann.

 

Anstelle von Schwimmhäuten hat die Bisamratte Schwimmborsten ( =harte Haare) am Rand ihrer Zehen.

 

Sie ernährt sich haptsächlich von Wasserpflanzen, wie Ufergräsern, Schilfrohr und Kräutern. Selten stehen auch Larven oder Wasserschnecken auf ihrem Speiseplan.

 

Ursprünglich ist sie in Südamerika beheimatet, wurde aber durch Pelzzucht nach Europa gebracht (Fell der Bisamratte= Bisam) Heute gibt es allerdings kaum noch Kleidung aus Bisam.

 

Ihre Fressfeinde sind Füchse, Uhus und Fischotter.

 

Bisamratten werfen dreimal im Jahr 7- 8 Jungtiere.

Sie werden etwa drei Jahre alt.

 

Da Bisamratten nicht anspruchsvoll sind, gelten sie nicht als gefährdet und gilt in manchen europäischen Ländern als Schädling.