Das Kernkraftwerk

Von Moritz Altrichter

Atomstrom wird durch Uran erzeugt. Uran ist ein Schwermetall und wird aus Uranerz gewonnen. Es wird dann zu sogenannten Pellets diese enthalten ca. 5% Uran 235. Uran besteht zu 99,6% und zu 0,7% aus Uran 235.

 

Mit zwei Pellets kann man einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt ein Jahr lang mit Energie versorgen. Die Pellets werden in einen Brennstab gegeben.

 

 

Darin findet dann die Kernspaltung statt. Die Brennstäbe befinden sich in großen Wasserbehältern. Da bei der Kernspaltung eine große Menge Energie frei gesetzt wird, erhitzt sich das Wasser rund um die Brennstäbe so sehr, dass es einfach verdampft.

 

Mit diesem Dampf wird eine Turbine angetrieben, welche dann einen Generator antreibt, der dann Strom erzeugt. Der Dampf wird dann in einer speziellen Filteranlage von möglichen radioaktiven Rückständen gereinigt.

 

Brennstäbe sind lange Rohre aus Metall, aus denen keine Strahlung austreten kann. Nach einer gewissen Zeit müssen jedoch auch die Brennstäbe einmal ausgetauscht werden. Diese Brennstäbe bilden dann den Atommüll. Die Brennstäbe werden in spezielle Fässern gegeben und dann entsorgt.

 

Oft werden die verbrauchen Brennstäbe in eine Wiederaufarbeitungsanlage gebracht, dort wird ein geringer Teil Uran aus den Stäben gewonnen, der dann wieder neu gespalten werden kann.

 

Danach wird der Müll in sogenannten Castor-Behälter gelagert. Das sind tonnenschwere Behälter mit einer Wandstärke von 40 Zentimetern, in denen der Atommüll sicher transportiert wird. In einem Behälter kann man bis zu 24 Brennelemente aufnehmen. Beladen kann so ein Castor- Behälter bis zu 110 Tonnen wiegen.

 

Danach wird der Müll in sogenannte Endlager gebracht, dort wird der Müll dann letztendlich gelagert. Viele Menschen demonstrieren gegen solche Castor-Transporte, aber nicht weil sie den Transport nicht wollen, sondern weil man nicht noch mehr Müll produzieren soll wenn es noch kein endgültiges Endlager gibt.

 

Wo der beste Platz ist, Atommüll zu lagern, weiß man nicht, weil es Atomkraftwerke erst seit den 1960er Jahren gibt, aber der Müll mehrere Millionen Jahre strahlt. Laut heutigem Wissen sind die besten Orte zum Lagern Salz-, Ton- und Granitberge. 

 

Aber das Gestein kann man sich nicht aussuchen, man muss nehmen, was in der Natur da ist.