Das Persische Reich 2.0

von Gabriel Bayreder

Es gab zwei persische Reiche in der Geschichte. Das erste nennt man das Altpersische Reich der Achämeniden von ca. 550 bis 330 v. Christus, darauf folgt das Neupersische Reich der Sassaniden.

 

Die Sassaniden schaffen es, das Perserreich  wieder stark zu machen, sie erobern schnell den parthischen Raum. Nur die Arsakiden können sich in Armenien mit der Hilfe der Römer behaupten. Die Römisch-Persischen Kriege sollen die Spätantike entscheidend mitbestimmen.

 

Das Verhältnis der Römer und Perser schwankte, sie  hatten bis zum 6. Jahrhundert ein diplomatisches Protokoll entwickelt. Es war üblich, dem anderen Reich offiziell mitzuteilen, wenn ein Trohnwechsel stattfand.  

 

Im 4. Jahrhundert kam es trotzdem zu Kriegen. Der römische Kaiser Julian starb während eines Feldzuges gegen die Perser. Sein Nachfolger musste Gebiete an die Perser abtreten, damit hat das persische Reich Rom besiegt. Nach diesem Krieg folgt eine lange Friedensperiode. Im inneren des Reiches wird von Schapur II. die Christenverfolgung eingeleitet.

 

Dafür bekam das Reich andere Gegner, auch als "Iranische Hunnen" bezeichnet. Im 5. Jahrhundert erlitt König Peroz I. mehrere Niederlagen gegen diese Gegener und im letzten Krieg starb er.

 

Die Probleme wollen für das Reich nicht aufhören, es kommt zu inneren Konflikten. Der Adel will seine Macht auf Kosten des Königs ausbauen. Kavadh I. wurde sogar gestürzt, allerdings kam er 499 zurück auf den Thron. Erst Chosrau I. schaffte es, die Macht des Adels wieder zu begrenzen.

 

Unter ihm gelingt es dem Reich einen langen Krieg gegen das Oströmische Reich zu bestehen. 532 schlossen die beiden Reiche ,,ewigen Frieden". 8 Jahre später wurde dieser Friede gebrochen, es kam zu Kämpfen zwischen den beiden Rivalen Justinian und Chosrau. Erst 562 kam es zu einem Friedensvertrag. 

 

10 Jahre später kam es erneut zu Kampfhandlungen, die Türken und Römer griffen die Perser an. Chosrau schaffte es diesen Krieg überraschend gut zu führen und 591 kam es zu Friedansverhandlungen, zu dieser Zeit lies Chosrau bereits sein Leben und wurde als großer König gefeiert. 

 

Seine Nachfolger versagen, die Politische Lage bleibt nicht stabil und Chosrau II. beginnt den letzten Krieg gegen die Römer. Der Krieg verlief anfangs ziemlich gut für die Perser, Herakleios schafft es die Perser 627 bei der Schlacht Ninive zu schlagen und die Türken dazu zu  bringen, ebenfalls gegen die Perser zu kämpfen und sie so in einen Zweifrontenkrieg zu verwickeln. Nach der Niederlage kommt es zu Bürgerkriegen, erst Yazdergerd III. sitzt 632 wieder fest auf dem Thron.

 

Das Reich ist jedoch mehr als geschwächt und wird daraufhin auch eingenommen.