Der Blobfisch

von Leonie Helmreich und Emily Ettenauer

Blobfische können bis zu 70 cm lang werden und leben im Pazifik.

 

Sie fressen Krebstiere, Seeigel und Weichtiere. Die Tiere haben keine natürliche Feinde.

 

Wie lange Blobfische leben, konnte bislang noch nicht herausgefunden werden. Obwohl Blobfische keine natürlichen Fressfeinde besitzen, gelten sie dennoch als gefährdete Tierart.

 

Das liegt daran, dass sie sich in Netzen von Tiefseefischern verfangen können. Australien und Tasmanien setzen verstärkt auf Tiefseefischerei, um Krebse und Hummer zu fangen – und die leben genau dort, wo der Blobfisch zuhause ist.

 

Damit gerät das unglückliche Tier mit dem beinahe menschlichem, niedergeschlagenen Gesicht zunehmend ins Netz.

 

Essbar sind sie aufgrund ihrer glibberigen Masse aber nicht. Sie werden bis zu 9,5 kg schwer und leben in einer Tiefe bis 2.800 m im Nordpazifik.