Der Brexit

von Niklas Waglechner

 Am 1. Jänner tritt das Vereinigte Königreich offiziell aus der EU aus. Damit löst Großbritannien in der eigenen Bevölkerung großen Unmut aus. Aber auch in den restlichen EU Staaten stößt der Brexit auf viel Kritik. Aber wie konnte es dazu kommen? Und warum ist ein Land so gespalten? 

 

Am 23. Juni 2016 wurde in Großbritannien darüber abgestimmt, ob die Briten in der Europäischen Union bleiben oder nicht. Eigentlich wurde das Brexit Referendum nur als Wahl-Gag von der Premierministerin Theresa May durchgeführt, um bei der nächsten Wahl ein besseres Ergebnis zu erzielen. So kam es, dass der Großteil der Briten mit 51,9% für den Austritt aus der EU stimmten. Der Norden, mit den wenigeren Einwohnern, stimmte für den Verbleib in der EU und der Süden, mit Großstädten wie London, dagegen.

 

Das führte in den letzten Jahren dazu, dass ein schon genug gespaltenes Land nur noch mehr den Zusammenhalt verlor. Es folgten in den nördlicheren Landesteilen Unabhängigkeitsbestrebungen und in Nordirland wurden vermehrt wieder Anschläge verübt. Es starteten sogar Versuche von Sonder-regelungen für Schottland, Wales und Nordirland.

 

Zur Zeit versucht aber der derzeitige Premier einige Vereinbarungen und Handelsabkommen zu Gunsten des Vereinigten Königsreiches wieder zu kippen, denn der Brexit sorgt für viel Verunsicherung und so kam es in den letzten Jahren vermehrt zu Firmen- und Bevölkerungsabwanderungen. Damit will die Regierung doch noch etwas aus dem Brexit herausschlagen.

 

Aber so oder so, ob jetzt ein harter oder doch ein geregelter Brexit - die EU und die Briten hoffen, dass die Beziehungen zwischen den beiden Mächten nicht ins Negative geraten und dass sich das Vereinigte Königreich nicht komplett von der EU abschottet.