Der Siebenjährige Krieg

von Gabriel

Der Siebenjährige Krieg beschreibt eine Zeitepoche, in der alle europäischen Großmächte im Krieg waren.

 

Auf der einen Seite, steht die Habsburgermonarchie Österreich, zusammen mit Frankreich, Russland und dem Heiligen Römischen Reich. Auf der anderen Seite Preußen und Großbritannien.

 

Der Krieg beginnt mit dem Angriff Preußens und geht von 1756 bis 1763. Die preußische Armee greift Sachsen an. Dies geschah ohne eine Kriegserklärung, weshalb die sächsische Armee mit Leichtigkeit eingekesselt wurde. Der Befreiungsversuch Österreichs scheiterte und die sächsische Armee musste kapitulieren. Preußen plante die gefangen genommenen Truppen gegen Österreich zu verwenden, diese desertierten jedoch. Damit war der Versuch, Österreich schnell zu besiegen, gescheitert.

 

Die Kämpfe in Nordamerika zwischen Frankreich und dem Vereinigten Königreich dauern hingegen bereits schon einige Zeit an. Die Franzosen schaffen es, die Initiative zu ergreifen und die Engländer zurückzudrängen.

 

Österreich und Russland unterzeichnen 1757 einen Allianzvertrag, schon bald darauf folgt eine Französisch-Österreichische Offensive gegen Preußen.

 

Am 6. Mai 1757 probierte Preußen die Stadt Prag einzunehmen und Österreich dadurch einen vernichtenden Schlag zu versetzen. Die Schlacht wurde zwar gewonnen, jedoch konnte sich ein Großteil der österreichischen Armee in die Festung retten. Das österreichische Ersatzheer war jedoch bereits vom Süden aus auf dem Weg, um die Stadt zurückzuerobern. Die preußische Armee musste sich spalten, die eine Hälfte musste Prag besetzen, die andere sollte sich dem Ersatzheer entgegen. Eine katastrophale Niederlage ereignete sich, aus deren Folge Preußen ganz Böhmen räumen musste und dazu gezwungen waren, sich nach Sachsen zurückzuziehen.

 

Frankreich eroberte währenddessen mit Preußen verbündete Fürstentümer, eine weitere Armee sollte in Thüringen vorrücken, wurde dort jedoch von Frederich II. und seiner Armee besiegt. Nun macht sich Frederichs Armee auf den Weg, um gegen Österreich zu kämpfen.

 

Ostpreußen, in dem 30.000 Soldaten zur Verteidigung stationiert, wird währenddessen von 100.000 russischen Soldaten angegriffen. Die Russen rücken schnell vor und erobern viele Gebiete, jedoch ohne den Königsberger Hafen klappt die Versorgung nicht und die Russen ziehen sich großteils aus Ostpreußen zurück.

 

Schweden, das sich Österreich im Kampf gegen Preußen angeschlossen hat, schafft es anfangs schwach verteidigte Gebiete zu erobern, wird jedoch zurückgedrängt, als eine Armee von Ostpreußen zum Kontern kommt.

 

In Nordamerika zerstören die Franzosen währenddessen die wichtigen britischen Forts. Damit konnte das Vereinigte Königreich keine Invasion von den Forts aus starten. Einen wichtigen Fort haben sie leicht erobert, da die Engländer, die den Fort Wililam Henry verteidigt haben, kapitullierten. Das taten sie für einen freien Abzug. Die mit den Französischen verbündeten Inuit Stämme hielten sich nicht an die Vereinbarung und griffen die Engländer an. Währenddessen sammeln Briten Truppen um sich auf einen Gegenangriff vorzubereiten. 

 

1758 war die Anwesenheit von Frederich II. in Ostpreußen notwendig, dabei drängte er einen Russen angriff zurück, dadurch konnte Österreich weiter in Preußen vorrücken. Frederich II. wollte nun die Festung Olmütz erobern, um einen Weg ins österreichische Kerngebiet zu bekommen. Währenddessen drängen die Österreicher die Preußen immer weiter zurück. Mit der Hilfe Englands konnten die Preußen zumindest die Franzosen in Europa zurückzuzrängen. In Nordamerika erlangen die Franzosen immer mehr Gebiete.

 

1759 schafften Russen und Österreicher es, ihre Armeen zu verbinden und der preußischen Armee eine katastrophale Niederlage hinzuzufügen. Das preußische Heer löste sich kurz auf, doch es gab Spannungen zwischen Österreich und Frankreich gab, nutzten sie die Chance nicht und marschierten nicht in Berlin ein. Die Russen ziehen sich im Herbst zurück auf die Außenstellungen. Frankreich wird von den Verbündeten Preußens eine große Niederlage hinzugefügt. England schaffte es Frankreich in einer Seeschlacht zu besiegen.

 

1760 Österreich rückt immer weiter  vor, Preußens Lage ist katastrophal. Frankreich eroberte Quebec von England, aber die Front in Kanada sieht nicht gut aus. Sachsen wird von Österreich zurückerobert und Russland besetzt kurzzeitig Berlin. Weiter konnte Österreich nicht vorrücken. 

 

1761 mussten die Russen sich wegen Versorgungsschwierigkeiten zurückziehen, Österreich konnte währenddessen zwei wichtige Festungen erobern. In Russland geht es zwischen Preußen und Russland hin und her. An der Front gegen Frankreich passiert nichts. Der französische Staat schwächelt.

 

1762 Preußen erlangt endlich wieder Hoffnung. Russland und Schweden schließen Frieden mit Preußen. Österreich schließt ebenfalls Frieden mit Preußen. 1763 wird, zwischen den Ländern der Status quo wieder hergestellt. Als Frankreichs Lage immer schlimmer wird kapituliert das Land. 

 

Der Krieg ist beendet, und Preußen hat sich als fünfte Großmacht etabliert. Frankreich hat gigantische Schulden.