Der Welthunger

von Niklas Waglechner

Auf unserer Welt gibt es über 800. Mio. Menschen, die zu wenig oder eine zu einseitige Ernährung haben. Diese Menschen sind unterernährt und haben oft nur 400 bis 700 Kalorien pro Tag zur Verfügung, obwohl sie doch oft, wegen ihrer Arbeit, mehr als 2300 Kalorien benötigen.

 

Die meisten hungernden Personen gibt es in Asien und nicht in Afrika. Die Männer sind dort die Oberhaupt der Familie und bekommen so die meiste Nahrung zu essen. So müssen Kinder und vor allem Frauen bei der Ernährung sparen. Viele Frauen sterben bei der Geburt.

 

Die UNO will mit Hilfen von über 2,5 Billionen Euro der Mitgliedsstaaten dagegenhalten und den Welthunger bis 2030 zur Gänze auslöschen. Dabei müssen ärmere Länder, wie Nigeria oder Bangladesch weniger zahlen, reichere Staaten müssen mehr bezahl, wie in einem guten Steuersystem.

 

Ein Grund für den Welthunger sind die Steuern und Aktienspekulationen. In Indien wird der Preis von Lebensmittel verteuert, um Großbauernbetriebe nicht zu verschrecken. Dort kostet ein Kilo Reis elf Euro. Bei uns nur drei. Auch Aktienspekulanten spielen eine große Rolle. Sie investieren in Milliarden schwere Agrarfonds und treiben den Preis der Lebensmittel so in die Höhe. Bei Dürren und Naturkatastrophen profitieren sie, weil der Preis ja z. B. für Weizen in die Höhe steigt.

 

In den Entwicklungsländern kaufen Inverstoren viele Teile des Landes. Der Westen braucht z. B. Mais für Biotreibstoff, Stromgewinnung oder für Tierfutter. So muss benötigt er auch Anbauflächen von denen es zu wenig gibt. Die Nachfrage steigt schneller als das Angebot. Es gibt leider auch keine Vorräte für Getreide, denn der IWF drängte in den 90ern alle Länder dazu, ihre Kornspeicher aufzulösen. Er wollte so den Markt anzukurbeln, wenn es Probleme gäbe würde es der freie Markt schon von allein lösen.

 

Auch fängt der Westen immer neue Kriege an teilweise mit absurden Gründen, um Rohstoffe für Großkonzerne z. B. im Irak oder Iran zu sichern. Die USA ist in diesem Gebiet 

ein Beispiel, wie man es nicht machen sollte. Sie sind oft an diesen "Konflikten" beteiligt oder rufen sie selbst ins Leben. Die USA hat viele Großkonzerne in ihrem Land.

 

Fassen wir zusammen. Auf der Welt gibt es Essen, um dreimal die Welt zu ernähren. Der Grund, warum wir das nicht nutzen, sind die horrenden Lebensmittelpreise in armen Ländern und unser Wirtschaftssystem. Außerdem spielen der Klimawandel und Kriege eine entscheidende Rolle.

 

So hoffe ich das, dass Projekt der UNO gelingt und dass bald kein Mensch mehr auf der Welt Hunger leiden muss.

 

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