Die verrücktesten Osterbräuche der Welt

Annika Weixlbraun und Emma Gamper

Zuerst wird ausgewogen gefrühstückt, danach besucht man den Gottesdienst. Nach der Kirche läuft jeder in den Garten und sucht nach den, vom Osterhasen versteckten, Osteriern. So läuft der Ostersonntag bei den meisten Österreichern ab. Doch wie ist das in anderen Ländern?

 

 

 

Französisches Ostern:

Statt der Ostereiersuche im Garten/Haus, wird hier in der französischen Stadt Bessières ein gigantisches Omlett aus über 5000 Eiern von vielen Köchen zubereitet. Dieser Brauch stammt aus der Zeit von Napoleon, denn als Napoleon in Bessières war, schmeckte ihm das Omlette so gut, dass er den Auftrag gab, für sein Heer ein gigantisches Omlett zu kochen.

 

Die Bewohner und schaulustige Touristen vergnügen sich beim Zuschauen der Kochproduktion und danach mit einem Stück des herrlich schmeckenden Gerichts. Außerdem gillt es als Symbol der Freundschaft.

 

Hier kannst du die Prozedur des Kochens ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=so41WbhMOK8

 

Das bulgarische Osterfest:
Nachden die tradionelle Osterfeier beendet ist, geht es rund. In Bulgarien sucht man nämlich nicht nach Ostereiern, sondern man wirft sie sich gegenseitig ins Gesicht. Jeder und alles wird abgeschossen, egal ob groß oder klein. Doch dieser Brauch hat auch einen Grund, denn der Gewinner, der am Ende stehen bleibt oder nicht abgeschossen worden ist, erwartet, so glauben es die Bulgaren, ein Jahr voller Erfolg. Deshalb nennen sie den Gewinner "erfolgreichstes Familienmitglied des nächsten Jahres".

 

Schottische Ostern:

Die Schotten vergnügen sich beim sogenannten "Eierrollen". Auf einer Straße werden hartgekochte Eier so lange gerollt, bis sie eine kaputte Schale haben. Der Mitspieler, der das Ei am weitesten rollt, ohne dass es zerbricht, ist der Sieger. Das Wegrollen der Eier soll an den weggerollten Stein vom Grab von Jesus erinnern.