Die Verschmutzung der Ozeane

von Fabian Honeder

Unsere Ozeane werden verschmutzt. Aber womit? Am öftesten hört man davon das Mikroplastik, das aus Plastikmüll, der im Ozean landet, entsteht, oder durch die Luft in unseren Ozeanen landet und diese verschmutzt.

 

Als Mikroplastik bezeichnet man Plastik mit der Größe von 5 Millimetern bis 0,1 Mikrometern. Zum Vergleich: ein Blatt Papier hat ca. eine Dicke von 100 Mikrometern. Viele Fische verwechseln es mit Nahrung, essen es und sterben nicht selten daran. Wiederrum essen wir das Mikroplastik, auch wenn wir einen Fisch essen, der zuvor Mikroplastik aufgenommen hat.

 

Aber nicht nur Mikroplastik ist für die Meere besorgniserregend. Mittlerweile gibt es riesige Müll-Inseln, die auch zu großen Teilen durch Plastik entstanden sind. Diese Inseln werden uns noch eine lange Zeit erhalten bleiben, da sich Plastik erst nach 400-450 Jahren abbaut. Die größte bisher erforschte Müllinsel liegt zwischen Hawaii und Kalifornien. Sie hat eine Fläche von ca. 1,6 Millionen Quadratkilometern, das ist mehr als 19mal so groß wie ganz Österreich. Diese Insel besteht auch zum großen Teil aus alten Fischernetzen und anderem Müll, der in den Meeren landet.

 

Durch die Plastik-Verschmutzung und den vielen Fischfang kann es langfristig dazu kommen, dass viele Arten aussterben und das Ökosystem einen Schaden davonträgt.

 

Daher hoffe ich, dass für diese Verschmutzung bald eine Lösung gefunden wird. Es gibt schon verschiedene Ansätze, wie man Plastik-Müll aus dem Meer fischen kann. Verschiedenen Firmen wie „The Ocean Cleanup“ haben Lösungsansätze gefunden, um den Müll aus dem Meer zu fischen.

 

Dazu gibt es noch ein Zitat eines Universitätsprofessors. „Schmeißt eure Plastiktüten nicht weg, sondern würzt sie gut und esst sie gleich!" - Denn irgendwann landen sie in eurem Essen.