Frühling

Sophie Müllner

Der Frühling ist eine der vier Jahreszeiten und wird auch Lenz genannt. Astronomisch gesehen beginnt der Frühling mit einer Tag-und-Nacht-Gleiche, auf der Nordhalbkugel am 20./21. März und auf der Südhalbkugel am 22./23. September. Er endet mit der Sommersonnenwende am 20./21. Juni auf der Nordhalbkugel.

 

Meteorologisch beginnt der Frühling auf der Nordhalbkugel am 1. März und auf der Südhalbkugel am 1. September. Er ist genau drei Monate lang, wie auch Winter, Sommer und Herbst. Es sind die drei Kalendermonate, die am ehesten, sommerliches, winterliches, etc. Wetter haben.

 

Phänologisch, also den Jahreszeiten nach, gesehen beginnt der Frühling mit dem ersten Blühen von regionalen Pflanzenarten. Auf der Nordhalbkugel fangen die ersten Blumen für gewöhnlich in den Monaten März, April oder Mai zu blühen an, auf der Südhalbkugel im September, Oktober oder November.

 

Demnach beginnt der Vorfrühling in Mitteleuropa bereits mit dem ersten blühenden Schneeglöckchen, der Vollfrühling beginnt aber erst mit dem Blühbeginn der Apfelbäume. Dieser Zeitraum wird bei uns auch als Frühjahr bezeichnet.

 

Viele Menschen sehnen sich nach der kalten, dunklen Jahreszeit nach den ersten Sonnenstrahlen im Frühling. Doch bei einigen Menschen verursacht die Umstellung auf die wärmere Jahreszeit und die länger werdenden Tage körperliche Beschwerden. Diese werden unter dem Begriff „Frühjahrsmüdigkeit“ zusammengefasst.

 

Was ist „Frühjahrsmüdigkeit“?

Viele unter uns sind zu Beginn des Frühlings erst einmal sehr müde. Statt uns über die steigenden Temperaturen freuen zu können, quält uns Antriebslosigkeit. Aber keine Sorge, mit einfachen Mitteln lässt sich dieses Phänomen wirkungsvoll aushebeln.

 

Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit:

 

Tipp 1: Der Müdigkeit davonlaufen

Einer der Gründe für stark ausgeprägte Frühjahrmüdigkeit ist ein durch steigende Temperaturen absackender Blutdruck.

 

Dagegen kann man etwas tun: sich bewegen, am besten an der frischen Luft! Um den inneren „Schweinehund“ zu überwinden sollte man die länger werdenden Tage für möglichst viele Aktivitäten an der frischen Luft nützen. Ob Spazierengehen, Radfahren, Joggen oder Fußball spielen, was immer einem Spaß macht, hilft gegen die Frühjahrsmüdigkeit. So tut man seinem Körper etwas Gutes und er wird es einem danken.

 

Tipps 2: Gesunde Ernährung hilft immer

Ja, Pizza und Schokolade schmecken wirklich lecker. Aber frischer Salat, Fisch und Obst auch! Versorge daher deinen Körper mit allem, was er braucht und erspare ihm Schwerverdauliches. Das stärkt das Immunsystem und den gesamten Organismus und verringert die Wahrscheinlichkeit, von Frühjahrsmüdigkeit betroffen zu werden, erheblich!

 

Tipp 3: Nicht hängen lassen

Keine Frage, auf Müdigkeit mit Ruhe und mehr Schlaf zu reagieren, liegt durchaus nahe und sollte unter normalen Umständen machen. Allerdings stellt Frühjahrsmüdigkeit aus dieser Regel eine klare Ausnahme dar. Gib dem Gefühl von Abgeschlagenheit nicht nach! Statt sich gleich nach der Arbeit aufs Sofa zu schmeißen, geh doch noch lieber eine Runde spazieren. Statt eine Stunde ins Bett zu gehen bei herrlichem Sonnenschein, verabrede dich mit Freunden und unternimm etwas gemeinsam mit ihnen.

 

Tipp 4: Zeit für Neues

Wirf zunächst einen Blick auf all das, was du nicht mehr in deinem Leben möchtest. Das können gewisse körperliche Eigenschaften sein (Übergewicht, Beschwerden). Das können aber auch Dinge sein, die völlig unnütz in deinem Zimmer stehen. Trenne dich ganz einfach von diesen Dingen! Es wirkt befreiend!

 

Vielleicht sind es auch schlechte Angewohnheiten, über die du dich schon lange ärgerst und ohne die es dir viel besser gehen würde, z.B. zu viel fernsehen oder Computer spielen, zu viel Party, zu viele Süßigkeiten, … Du findest sicher etwas, was du verändern möchtest!