Geflügelpest in Niederösterreich

Von Lorenz

Die österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit bestätigte am 25. November den ersten Nachweis der Geflügelpest in Niederösterreich. Betroffen ist eine Hühnerhaltung in Fischamend.

Zuletzt war die Geflügelpest im April 2021 aufgetreten, ebenso in einem Kleinbetrieb.

 

Schon seit Oktober gab es mehre Fälle in Europa. Erstmals beobachtet wurde die Geflügelpest 1878 in Italien. Sie ist eine durch Viren übertragbaren Fieberkrankheit, die hauptsächlich Hühner betrifft.

Aber auch Gänse, Puten, Enten, Wachteln und wildlebenden Wasservögel sind von der Tierseuche betroffen.

 

Dem Mensch kann das Virus nicht oder nur sehr selten gefährlich werden. Berichten zufolge kann die Pest nicht durch Lebensmitteln übertragen werden. Symptome der Vögel sind allgemeine Schwäche der Tiere (zum Beispiel stumpfes Gefieder), sowie hohes Fieber, erschwerter Atem mit geöffneten Schnabel und Ödemen am ganzen Körper.

 

Die betroffenen Vögle sterben nur nach kurzer Zeitspanne der Infektion. Besonders schlimm ist allerdings, das sich das Virus aggressiv schnell verbreitet, sodass jedes Tier im Stall oder im Betrieb erkrankt ist. Nach dem Versterben der Tiere (viele Hühner werden auch durch behördlicher Aufsicht getötet) sollte man sie umgehen verbrennen, um weiter Übertragungen zu verhindern. Eine Impfung ist jedoch ausgeschlossen. Von dem  Erreger selbst, einen  Influenzavirus gibt es drei verschiedene Typen. (z.B. LPAIV)