Haustier für den Lockdown?

Thomas Traunfellner

Vielen Menschen ist im Lockdown langweilig oder sie sind einsam. Deswegen wollen sie sich ein Haustier zulegen. Bevor man sich ein Tier nachhause holt, muss man sich aber gut überlegen, was das alles mit sich bringt.

 

Wir starten mit den positiven Aspekten. Zweifelsfrei ist es ein wundervolles Gefühl ein Lebewesen um sich zu haben, um das man sich kümmern kann. 

 

Oft ersetzt ein tierischer Mitbewohner verstorbene oder weit entfernt lebende Familienmitglieder. Wenn man alleine lebt, ist es schön jemanden bei sich zu haben.

 

Außerdem spielt der gesundheitliche Faktor eine große Rolle. Mit einem Hund muss man mehrmals täglich an die frische Luft, was auch der eigenen Fitness gut tut. Natürlich kann das auch ein Nachteil sein, vor allem wenn man gesundheitlich eingeschränkt ist.

 

Wenn man sich für ein Tier entscheidet, muss man sich auch im Klaren sein, dass es auch Einschränkungen gibt. Zum Beispiel sind Urlaubsplanungen nicht ganz einfach. Generell muss man sich die Frage stellen, ob man auch genug Zeit für das Haustier hat - auch nach dem Lockdown.

 

Speziell Jungtiere benötigen sehr viel Aufmerksamkeit.  Das beginnt erst einmal damit, dem Hund beizubringen, stubenrein zu werden.  Weiters wollen sie beschäftigt werden. Nicht zu unterschätzen sind außerdem die Kosten für Futter und Tierarztbesuche. 

 

Oft entscheiden sich Menschen für Haustiere, um sie z.B aus einem Tierheim zu retten.

 

Klar ist, dass jeder für sich selbst die positiven oder negativen Aspekte abwiegen muss. Für mich persönlich steht fest, auch wenn ein Tier viel Aufwand macht, gibt es nichts Schöneres als die Freude zu erfahren, die mir ein Tier zurückgibt.