Kinderarbeit

von Klara Hofmann

In der Mode- und Textilindustrie arbeiten meist Kinder und Frauen unter schlimmsten Bedingungen.

 

Laut offiziellen Zahlen arbeiten 12 Millionen Kinder für die Textilindustrie, aber Hilfsorganisationen schätzen, dass es mehr als 5-mal so viele sind, also 60 Millionen oder mehr.

 

In den meisten Ländern ist Kinderarbeit bereits verboten, also illegal. In Bolivien ist Kinderarbeit leider noch nicht verboten.

 

Die meisten Länder, die Kinder arbeiten lassen, sind Bangladesch, Taiwan, China  und viele andere Länder.

 

Die meisten Kinder-Arbeiter sind zwischen 5 und 17 Jahre alt. Es gibt aber auch noch jüngere.

 

Wenn jemand krank wird, wird er gekündigt und darf nicht mehr arbeiten und verdient auch kein Geld mehr. Die Arbeiter und Arbeiterinnen sehen ihre Familie nur sehr selten, da sie in Fabriken leben, sie haben einen kleinen Schlafplatz und bekommen ein wenig Essen.

 

Sie arbeiten unter den schlimmsten Bedingungen in dunklen Kellern mit sehr wenig Licht. Frische Luft ist nicht vorhanden, da es der Textilindustrie zu viel Verlust wäre, Ventilatoren in die Fabriken zu stellen.

 

 

Was kann man dazu aktiv beitragen?


Wenn wir uns etwas kaufen wollen, fragen wir uns zweimal, ob wir es wirklich brauchen. Oder wenn man zwei oder mehrere Sachen haben möchte, sich für eine Sache, die einem besonders gut gefällt, entscheiden.

 

Sie verdienen so viel wie sie arbeiten. Ein Arbeiter verdient monatlich mit zahlreichen Überstunden umgerechnet knapp 40€. In Österreich beträgt der Mindestlohn 1 500€ brutto.