Klimawandel - Klimaaktivistin Greta Thunberg

von Klara Hofmann

Die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg hat mit ihrer Stimme schon einiges bewegt. Sie fordert die Menschen dazu auf, besser mit der Welt umzugehen und hat schon viele Menschen, vor allen junge zum Klimaschutz aufgefordert.

 

Greta fordert ein rasches Handeln und meint, es ist, wie als würde unser Haus brennen und wir eigentlich schon in Panik geraten sollten, denn die Erderwärmung sollte nicht über 1,5 Grad gehen. Die fünfzehnjährige Schwedin setzte sich im August vor das schwedische Parlament und hielt ein Schild mit der Aufschrift „Schulstreik fürs Klima“ in der Hand, anstatt in die Schule zu gehen. Greta startete die "Fridays for Future“ Bewegung.

 

Die Lage ist nach wie vor ernst - das meint nicht nur Greta, sondern auch zahlreiche Klimaforscher. Bereits jetzt schmelzen schon Polarkappen und Gletscher und viele Inseln drohen in Meer zu versinken. Für Inseln und Küstenregionen ist dies eine schlechte Zukunft. Wie zum Beispiel die 120.000 Einwohner Insel Kiribati, die nur 3 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Wenn sich jetzt nicht schnell etwas ändert, wird Kiribati spätestens 2070 völlig im Meer versunken sein und ihre Einwohner würden ihr Zuhause verlieren.

 

Auch Naturkatastrophen sind Auswirkungen des Klimawandels. Wenn Regen ausbleibt, trocknen den Landwirten die Felder aus und die Ernte verdorrt. Das ist ein Grund für Armut und Hunger. Schlimme Unwetter und Hitzewellen werden immer häufiger. Im Sommer 2021 wüteten katastrophale Brände in Griechenland und brannten riesige Waldflächen kahl. In Teilen Österreichs tobten sintflutartige Regenfälle und Überschwemmungen. Manche Regionen wurden sogar als Katastrophengebiet eingeschätzt. Viele Häuser und Straßen wurden beschädigt und die Ernte zerstört.

 

Das Gas CO2 ist ein wahrer Klimakiller und jetzt ist es wichtig, den CO2-Ausstoß zu senken. Ein durchschnittlicher Österreicher verursacht circa 8 Tonnen CO2. In ärmeren Ländern, wie zum Beispiel Indien, sind es pro Kopf nur 2 Tonnen.

 

Ab Juli 2022 soll es eine Steuer für CO2 geben. Pro Tonne soll der Startpreis 30€ betragen und dann um die 50€. Den Veranstaltern der „Fridays for Future“-Bewegung ist das aber nicht genug. Sie fordern als Startpreis 80€.