Der Bergkarabach Konflikt

von Niklas Waglechner und Fabian Honeder

Bergkarabach ist eine Provinz zwischen Armenien und Aserbaidschan im Kaukasus, die jedoch von Konflikten und Auseinandersetzungen geprägt ist. Aber was ist der Grund für diesen Zwiespalt? Und wie kam es zu diesen? 

 

Seit Ende Juli kämpfen Armenien und Aserbaidschan wieder um Bergkarabach. Grund für diese  Auseinandersetzungen ist, dass die Mehrheit der dort lebenden Bevölkerung armenische Kultur, Religion und Sprache pflegt. Das Gebiet jedoch, gehört zu dem muslimischen Staat Aserbaidschan, der um keinen Preis die Region an Armenien abtreten und schon gar nicht sie in die Unabhängigkeit entlassen will.

 

Das führte dazu, dass schon in den 1990er Jahren der größte Krieg, der jemals dort geführt wurde, ausbrach. Sieger in diesem Konflikt war die neue armenische Republik Arzach, die sogar Gebietsgewinne verzeichnen konnte.

 

Aserbaidschan rief darauf aus seiner Not dazu auf, die neue entstandene Republik nicht anzuerkennen. Außer Uruguay prüfte nicht einmal ein Staat Arzach und so kam es, dass das armenische Land bis heute nicht ein anerkanntes Staatswesen ist. 

 

Nun ist es Mitte Juni wieder zu Angriffen gekommen. Ob nun von Armenien oder Aserbaidschan ist unklar. Beide Staaten machen viel Propaganda im Internet. Im muslimischen Raum sieht man Armenien als Verursacher - und im Westen eher Aserbaidschan. Jetzt schalten sich auch andere Mächte wie Russland und die Türkei ein, die in dieser Region endlich Frieden schaffen wollen, denn Armenien und Aserbaidschan sind große Ölexporteure und ein Krieg würde auch die Wirtschaft beider Länder darunter leiden lassen. So müssten sich die Türkei und Russland wieder auf Öl aus dem arabischen Raum verlassen. 

 

Nun verhandelt Russland einen Kompromiss, der alle Staaten glücklich machen soll. Dies ist aber fast nicht möglich und so werden die Kämpfe noch bis auf weiteres stattfinden.