Lügen, die unsere Welt verändert haben

von Gabriel Bayreder

Lügen werden von vielen Menschen tagtäglich erzählt, meistens haben sie keinen Einfluss auf das Geschehen der Geschichte, aber es gibt Lügen, die das Weltgeschehen maßgeblich verändert haben.

 

Wenn Personen etwas selbst nicht besser wussten und es deswegen gesagt haben, zählt es nicht als Lüge.

 

,,Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten." Dass dieser Satz eine Lüge war, muss ich wohl niemanden erzählen. Nach dem 2. Weltkrieg lag Deutschland in Schutt und Asche, der Westen, der unter Kontrolle der USA war, erhielt massive Unterstützung.

 

Man will einen Versailler Vertrag 2.0 verhindern, der Osten fährt eine andere Strategie, Deutschland muss hohe Reparaturkosten zahlen und die Wirtschaft ist schwach. Im Westen wird die Wirtschaft immer stärker, viele Menschen aus dem Osten ziehen in den Westen. Es kommt die Sorge auf, dass die Regierung des Ostens eine Mauer bauen will. Die Regierung meint, dass es keine Mauer geben wird, aber schon bald wurde eine Mauer errichtet. Diese Mauer, die "Berliner Mauer", wird ein Symbol für den Kalten Krieg sein.

 

Die "Konstantinische Schenkung", eine Lüge der Kirche. Etwa um das 9. Jahrhundert herum wurde ein gefälschtes Dokument von der Kirche freigegeben, laut dem der Kaiser Konstantin I., dem Papst Silvester I. die gesamte Westhälfte des Römischen Reiches vererbte.

 

Erst 1440 wurde die Schenkung als eine Lüge entlarvt, und zwar vom Humanist Lorenz Vallner. Erst im frühen 17. Jahrhundert gab die Kirche zu, dass dieses Dokument zwar gefälscht sei, aber die Schenkung trotzdem stattgefunden hatte und das gefälschte Dokument von den Griechen kommen würde. Aber im 19. Jahrhundert gab der Vatikan zu, dass alles an dieser Schenkung gefälscht war.

 

,,Der Irak besitzt Massenvernichtungswaffen". Mit dieser Begründung marschiert die USA 2003 in den Irak ein. Das Regime des Iraks unter Saddam Hussein wird gestürzt.

 

Die Massenvernichtungswaffen, mit den die USA ihren Angriffskrieg begründet haben, gibt es nicht. Laut einer Studie wurden 405.000 irakische Zivilisten direkt oder indirekt durch den Krieg getötet.