Martin Luther King

von Niklas Waglechner

I have a dream! Diesen Spruch haben wahrscheinlich alle schön gehört. Viele werden auch wissen, dass dieses Zitat von Martin Luther King stammt. Wie dieses zustande kam und wer Martin Luther King war, in diesem Artikel:

 

Martin Luther King jr. Wurde am 15.1. 1929 in Atlanta geboren. Er war der Sohn eines Priesters mit dem Namen Martin Luther King und einer Lehrerin, Alberta King.

 

Martin besuchte die Schwarzen-Schule im Süden von seiner Heimatstadt. Später studierte er an der Pennsylvania High Theologie. Danach ging er dann nach Boston, um sein Studium dort fortzuführen.

 

In der Hafenstadt schloss er dann 1951 sein Studium ab und heiratete zwei Jahre später Coretta Scott. Gemeinsam bekamen sie vier Kinder. 1954 wurde er Prediger an der Dexter Avenue Baptist Kirche in Montgomery. Ein Jahr nach seinem Antritt als Priester promovierte er zum Doktor der Philosophie. Er setzte sich von da an für Bürgerrechte von Schwarzen ein.

 

Am 1.2 1955 wurde King Anführer von mehreren Busrevolten, die über ein Jahr andauern sollten. Sie gingen als "Montgomery Bus Boycoll" in die Geschichte ein. Nach dem Aufstand wurde er festgenommen und sein Haus wurde von Rassisten niedergebrannt. Durch das Ausschweifen der Revolte und die große mediale Aufmerksamkeit von Kings Verhaftung, entschied das Bundesgericht in Boston die Rassentrennung zu verbieten.

 

Als King dann freigelassen wurde, gründete er mit ein paar anderen Priestern die SCLC. Diese Organisation setzte sich für einen friedlichen Kampf gegen die Rassentrennung in den USA ein. Es folgten viele Aufmärsche und Auftritte der Bewegung. Vor allem in den Südstaaten, wo der Rassismus noch tief verwurzelt war, hielt King Reden. Es kam zu vielen Streitigkeiten mit Senatoren, die King, weil er schwarz war, nicht akzeptierten und manchmal auch einsperren ließen.

 

In den Folge Jahren wuchs die Bewegung und gewann immer mehr Einfluss und Zuspruch. In den westlichen Medien berichtete man oft über King und SCLC. So ist es auch nicht verwunderlich, dass viele Anschläge auf den Doktor und seine Gruppierung verübt wurden. Sie bekamen dadurch nur noch mehr Aufmerksamkeit und konnten den Präsidenten Kennedy unter Druck setzten. Er sicherte SCLC seine Unterstützung zu und verschaffte King einen großen Auftritt in Washington. Am 28. August 1963 hielt er dann seine große „I have a dream Rede“.

 

1968 plante King viele Aufmärsche in Tennessee und Mississippi, die alle sehr gut verliefen. Am 4. April wurde Martin Luther King auf dem Balkon des Lorraine Motels um 18:01 von James Early Ray in Memphis erschossen. Darauf kam es in den Folgewochen zu vielen Protesten in den USA und in Europa.

 

Kings Frau hielt am 8. April seine Rede, bevor er noch am gleichen Tag beigesetzt wurde.