Suche nach Schätzen der Vergangenheit

Thomas Traunfellner

Die Suche mit dem Metalldetektor ist grundsätzlich erlaubt. Verboten ist jedoch die Suche  auf denkmalgeschützten Plätzen. Archäologen sehen dieses Hobby eher skeptisch, es könnte ja sein, dass man einen Römer oder Kelten Standort findet und nicht meldet.

 

Normalerweise findet man mit einer Sonde Nägel, Kronkorken und Alu Papier.

 

Hin und wieder gelingt es einem den ein oder anderen Schilling aus dem Boden zu ziehen. Sehr alte Gegenstände wie römische Münzen oder Fibeln zu finden ist wirklich unwahrscheinlich.

 

Leider liegt auch viel Kriegsmaterial wie Fliegerbomben, Handgranaten oder Patronen unter der Erde.  Dies ist natürlich eine große Gefahr beim Graben, da man nie weiß, was wirklich unter dem Spaten liegt.  Falls man auf solch ein Kampfmittel stößt, muss man den Kampfmittelräumdienst rufen, der es dann abholt und entschärft.

 

Ich habe mir dieses Gerät voriges Jahr zugelegt und seitdem schon einige Schillinge, Anhänger und auch ein paar Silbermünzen gefunden.  Mein ältester Fund waren nachweislich 6 Kreuzer von 1676.

 

Erstaunlich ist, dass keltische Münzen nach 2500 Jahren noch immer gut zu erkennen sind und Euros, die 10 Jahre im Boden liegen, so anlaufen, dass man nichts mehr erkennen kann.