Online-Spielsucht bei Jugendlichen

von Lorenz Kartusch

In der Jugend kaum noch wegzudenken: die Videospiele.

 

Aufputschend, laut, unterhaltsam.

 

Ein großer Teil der Jugend vertreibt sich die Zeit mit Herumzocken - und das mehrere Stunden am Tag.

 

Aber welche Konsequenzen zieht so eine Abhängigkeit mit sich und was löst sie aus?

 

Computerspiele entwickelten sich vor ca. 50 Jahren und gehören heute zu einer der einflussreichsten Freizeitgestaltungen des 21. Jahrhunderts.

 

Das erste Computerspiel (Tennis for Two) wurde 1958 von William Higinbotham konstruiert, dessen Entwicklung großen technischen Fortschritt einleitete. Heute hat sich die Computertechnik stark verbessert und bietet ein Universum von Spielen (Fortnite, Roblox, Minecraft usw.), die eine große Rolle in der Jugend spielen. 

 

Sobald Kinder vorerst einmal länger im Internet unterwegs sind, stoßen sie früher oder später auf die Welt der Online-Videospiele. Viele beginnen sich schon im Vorschulalter für die unterhaltsame Action zu interessieren und schon beginnt eine Reise außerhalb der Realität. 

 

Der Bezug zur Realität wird immer kleiner und Kinder fangen an, sich nunmehr auf die Darbietung im Netz zu fokussieren. Auffallend kann es sein, wenn Kinder währedn des Spielens essen wollen und sich nicht zum Tisch der Familie setzten wollen.

 

Dies beginnt erst im Alter von 12 Jahren, wenn das Kind selbständiger wird und der Einfluss der Eltern langsam schwindet. Die Eltern sind also nicht über den Aufenthaltsort der Kinder informiert und die Interessen des Kinders verändern sich.

 

Altes Spielzeug wird aussortiert  und nach und nach verliert das Kinderzimmer seinen gewohnten Charakter.