Plastikmüll im Meer

Sophie Müllner

Unser Meer ist voller Müll - und das leider durch uns Menschen verursacht. Wir werfen unseren Müll achtlos in die Natur oder trennen ihn nicht richtig.

 

Dies Sonne, der Wind und das Salzwasser zersetzen nach langer Zeit die größeren Plastikteile. So entstehen immer kleinere Stückchen, das ist Mikroplastik aus „zweiter Hand“.

 

Ursachen:

Der Müll gelangt auf vielen verschiedenen Wegen ins Meer. Ein großer Teil stammt von Schiffen und der Fischerei. Sie verlieren oft Ausrüstung, wie zum Beispiel Netze, Seile und Transportkisten. Manchmal wird auch einfach Abfall über Bord geworfen. Das ist aber strengstens verboten!

 

Ein großer Teil der Plastikmüllberge im Meer stammt von Ferienorten an der Küste. Die Menschen entsorgen den Müll nicht richtig und er wird ins Meer geweht, oder er gelangt durch Regen in Bäche und Flüsse und dann ins Meer. Auf diese Art gelangen auch Folien und Netze dorthin.

 

Winzige Mikroplastik-Teile werden mit Kosmetikprodukten ins Abwasser gespült. Auch durch das Waschen von unseren Kleidungsstücken gelangen kleine Plastikfasern ins Wasser.

 

Folgen:

 Meeresströme bilden aus dem ganzen Plastikmüll eine treibende Müllkippe. Jährlich sterben dadurch ca. 1 Millionen Seevögel und über 100 000 Meeressäuger. Sie halten Kunststoff für ihre Nahrung. Fische halten zum Beispiel Mikroplastik für Plankton. Plankton kann aber im Körper nicht verwertet werden, also verklumpt es im Magen und kann nicht mehr ausgeschieden werden. Die Tiere verhungern mit vollem Magen.

 

Korallen, Muscheln, usw. filtern ihr Futter aus dem Wasser, so nehmen sie Mikroplastik und giftige Schadstoffe zu sich. Fische ernähren sich wiederum von Korallen, Muscheln,…. Die Nahrungskette schließt sich, wenn wir Menschen Fische oder Meeresfrüchte verspeisen. Wir nehmen also auch Schadstoffe und Mikroplastik zu uns. 

 

Was kann man dagegen tun?

Vor allem hilft richtiger Umgang mit Abfällen. Am besten entsorgt man den Müll immer richtig und fachgerecht!

Weitere Tipps:

  • Naturprodukte statt Kunstfasern
  • unnötiges Plastik reduzieren
  • bei Kosmetik auf Inhaltsstoffe achten
  • bei Aufräumaktionen mitmachen
  • statt Plastiksackerl beim Einkaufen Körbe, Rucksäcke und Stofftaschen verwenden
  • reparieren, umgestalten, upcyceln