Preußen vs. Österreich

von Gabriel Bayreder

Der preußisch-österreichische Dualismus beschreibt den Kampf um die Vorherrschaft im Heiligen Römischen Reich.

 

Österreich war lange Zeit die dominierende Macht und stellte den Kaiser.

 

Als Preußen 1701 durch die Personalunion (Der Begriff beschreibt eine Situation, in der eine Person über zwei Staaten herrscht, aber ohne dass die beiden vereinigt sind.) zu einem Königtum wurde, war Österreich noch immer überlegen.  Aber bereits im 18. Jahrhundert überholte Preußen Österreich und 1740  kam es bereits zu einem Krieg, und zwar zum Ersten Schlesischen Krieg. 

 

Später kam es zu einem zweiten und Schlesien wurde zu einem festen Bestandteil Preußens.

 

Der Siebenjährige Krieg beginnt, Österreich will Schlesien zurückerobern, mit Russland und Frankreich wurde ein Bündnis gegen Preußen unterzeichnet. Anfangs ist Preußen erfolgreich, aber der Versuch Österreich schnell zu besiegen, scheitert. 

 

Nach sieben Jahren wurde ein Friedensvertrag unterzeichnet, damit war die Rückeroberung Schlesiens gescheitert. Preußen wurde zu einer europäischen Großmacht.

 

Erst in den Kriegen gegen Napoleon verbünden sich die Großmächte, Napoleon hat jedoch großes militärisches Geschick und besiegt die Länder. Das Heilige Römische Reich wird aufgelöst.

 

Napoleon verliert seinen Russlandfeldzug, Preußen und Österreich drängen ihn mit anderen Großmächten zurück und es kommt zum Wiener Kongress. Die Großmächte wollen die Weltordnung, die Napoleon zerstört hat, Österreich bekommt all seine Gebiete zurück, Preußen muss zwar welche abtreten, bekommt allerdings andere als Ausgleich. Der Deutsche Bund löst das Heilige Römische Reich ab.

 

Der Dualismus der beiden Mächte tritt in den Hintergrund, trotzdem kommt es 1866 zum Krieg, der als Deutscher Krieg in die Geschichte eingeht. Preußen dominiert und gewinnt somit den Kampf um die Vorherrschaft.