Schüler: ; / _ () *innen

von Niklas Waglechner und Maximilian Kastner

"Gendern" ist ein sehr umstrittenes Thema. Manche sind dafür, manche dagegen. "Gendern" ist ein starker Eingriff in die deutsche Sprache.

 

Oft liest man in Online-Foren oder Zeitungen solche Formulierungen wie Arbeiter/Innen, Schüler:innen, Doktor*in, Politiker_innen oder InformatikerInnen. In diesem Artikel geht es darum, warum Gendern zwar eine gute Idee ist, aber auch ein großes Problem darstellt und oft missbraucht wird.

 

 Gendern ist einmal eine gute Idee. Die Gleichstellung von Mann und Frau in der deutschen Sprache. Das große Problem: Es gibt keine einheitliche Regelung, viele verwenden eigene Wortkreationen und jeder will mit seinem Geschlecht angesprochen werden.

 

Nicht nur Mann und Frau, sondern alle. Das heißt auch alle absurden Geschlechter wie, dass man sich als Gurke, Flugzeug oder Mann und Frau gleichzeitig fühlt. So kommen auch auch Wörter wie Arbeiterxie, Besuchernin oder auch Gärtnersiem zustande. Unsere Sprache wird so viel komplexer als sie jetzt schon ist und noch schwerer zu erlernen.

 

In Büchern würden zum Beispiel statt: "Jeder der Gruppe, fand es komisch, den Arbeiter beim Arbeiten zuzusehen.", dieser Satz stehen: "Alle der Gruppe, fanden das komisch, die Arbeiterxie bei der Arbeit zuzusehen." Die meisten würden bald keine Bücher mehr lesen und schreiben. Beides ist zu kompliziert.

 

Auch Theaterstücke und Gedichte würden/werden umgeschrieben. Sie reimen sich dann nicht mehr und der Zusammenhang geht nicht mehr hervor.

 

Hier eine gegenderte Bibelstelle: "Wer/xie ihren/seinen/innen Schwester/Bruder hasst, ist ein/e/xie Mörder/innen/xie. Und ihr/innen wisst, dass kein/e/xie Mörder/innen/xie das ewige Leben in sich trägt." Xie steht dabei für nicht binäre Personen, also Personen mit einem Geschlecht, das nicht das männliche oder das weibliche meint.

 

Natürlich wollen nicht alle so extrem gendern. Wir finden, dass es okay ist zu gendern, zum Beispiel in Zeitungen oder offiziellen Schreiben, denn mit "Arbeiterinnen und Arbeiter" oder "die Arbeitenden" sind alle Geschlechter angesprochen. Und das ist gut so.

 

So sollte es in der deutschen Sprache eine einheitliche Regelung geben und nicht jeder mit einem eigenen Symbol wie : ; / _ () * ihr eigenes "Ding" machen.

 

Gendern ist eine gute Idee mit schlechter Umsetzung.