Schule früher vs. heute

Thomas Traunfellner

Viele Kinder regen sich über viele Hausübungen oder strenge Lehrer auf. Darauf begegnen einen die Großeltern mit: „Weißt du wie in meiner Kindheit unterrichtet wurde?“

 

Nicht nur, was unterrichtet wurde, sondern auch wie, ist ganz anders. Heute stehen den Schülern Smartboards, Computer, und Beamer zur Verfügung.

 

Früher war es relativ selten, ein Gymnasium zu besuchen. Meistens gingen aller Schüler nach der Hauptschule eine Lehre.

 

Die Ziele der Lehrer früher waren: Disziplin, Gehorsamkeit, Fleiß und Ordnung. Die Schüler taten genau das, was der Lehrer bestimmte.

 

Tratschen oder Tuscheln im Unterricht wurden sofort hart bestraft. Anweisungen wie „Gerade sitzen, Ohren spitzen, Hände falten oder Schnabel halten!", standen auf der Tagesordnung.

 

Heute sollen „selbstständiges Denken, Kreativität, eigene Ideen und Kritikfähigkeit“ durch Gruppenarbeiten und Lernspiele gefördert werden.

 

Im 18. Jahrhundert bildeten Religion, Lesen, Schreiben, Singen und zunehmend auch Rechnen den Unterricht.

 

Jungen und Mädchen hatten einen unterschiedlichen Stundenplan. Mädchen hatten Fächer wie „Weibliche Handarbeit“.

 

Sportunterricht gab es nur für Jungs.