Snapchat - die Flammen-App

von Niklas Waglechner und Fabian Honeder

Was ist Snapchat?

Kurz gesagt ist es eine App, mit der man Bilder oder kurze Videos hin und her schicken kann.

 

Aber wofür braucht man das? Muss man so einen Großteil seiner Zeit investieren bzw. verschwenden und nur für die Flammen snappen? Die ganze Zeit nur schwarze Bilder hin und her schicken? Warum snpapt man eigentlich? Und was haben Flammen und Gruppenzwang damit zu tun? 

 

2011 kam Snapchat auf den Markt. 5 Jahre später nutzen schon über 100 Millionen Menschen die App, jeden Tag schickte man mehrere 10 Milliarden Bilder und Kurzvideos über die App.

 

Sogar Facebook wollte sie kaufen. Anfangs nutzten im Schnitt Menschen von Anfang bis Mitte 20 die App, dies hat sich jedoch in den letzten Jahren drastisch verändert. Immer mehr Jüngere Menschen nutzen die App und verbringen damit ihre Zeit.

 

Hier ein Beispiel: Klara ist 14 Jahre alt und hat über 32 Snapchat Kontakte, von denen sie Jedoch nur die Hälfte davon persönlich kennt. Mit den meisten schickt sie nur schwarze Bilder, Bilder von Fu0böden oder Landschaften hin und her. 

 

Viele benutzen Snapchat aber auch wie einen Messanger-Dienst wie z.B. Whatsapp oder Facebook. Man will neue Leute kennenlernen, auch aus ferneren Ländern.

 

Einer aus unserer Klasse snappt zum Beispiel mit einem Mädchen aus Afrika. Auf Snapchat gibt es auch viele Filter, wie Hundeohren oder schwarzweiß, auf diesen Filtern befindet sich auch ein Schönheitsfilter, der sogar die Gesichtsform verändert und sie optimiert. Das führt dazu, dass viele Menschen immer schneller Komplexe entwickeln und sich hässlich fühlen. 

 

Snapchat kann jedoch auch zur Sucht werden. Je mehr Flammen desto schlimmer. Flammen bekommt man bei Snapchat, wenn man sich jeden Tag gegenseitig ein Bild oder ein Kurzvideo schickt, wenn man es einen Tag lang nicht macht, vergehen alle Flammen wieder. Dadurch entsteht ein Drang, jeden Tag zu snappen.

 

Man liest seinen Sozialstatus an der Anzahl der Flammen und Snapchat-Kontakten ab. Aber ist das richtig? Wir finden nicht und glauben, Snapchat ist eine Zeitverschwendung. Es ist besser, die Leute persönlich zu treffen und nicht mit 20 wildfremden Menschen hunderte von Flammen zu haben.

 

Bei Snapchat gilt jedoch Quantität vor Qualität. Gruppenzwang spielt bei Snapchat jedoch auch eine große Rolle. Wir haben einen Freund, der mit mehreren Leuten über 700 Flammen hat und wenn man fragt, was er an Snapchat gut findet, sagt er, er tue es wegen des Gruppenzwanges.

 

So hat er über zwei Jahre lang jeden einzelnen Tag ein Bild geschickt, jedoch bleibt es oft nicht nur bei einem und man sitzt oft stundenlang vor dem Handy.