Steinpyramide

Sophie Müllner

Die Steinpyramide ist eine Kegelstumpfpyramide mit vier Kreisringebenen und ein Teil der Kraftarena Groß Gerungs, zu der insgesamt 5 Plätze gehören.

 

Ältere Geschichte:

Die Bauart der Pyramide ist in Europa einzigartig. Es gibt keine schriftlichen Aufzeichnungen über die Entstehung und die geschichtlichen Hintergründe. Fest steht aber, dass es sich um einen radiästhetisch bedeutsamen Kraftplatz handelt.

 

Viele glauben, dass die Steinpyramide bereits in der Zeit der Kelten (vor ca. 2000 Jahren) als Grab- oder Kultstätte entstanden sein könnte.

 

Auch gibt es die Ansicht, dass sich an dieser Stelle eine mittelalterliche Signalstation zum Abbrennen von Warn-Feuerzeichen befunden hätte. Über den Steinberg führte ein Verbindungsweg von Etzen nach Rosenau. Der höchste Punkt des Weges lag bei der Pyramide. Der Berg war lange nicht bewaldet und bot daher eine gute Aussicht.

 

Die Steinpyramide war zur Zeit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis zur ersten Hälfte des 19 Jahrhunderts im Besitz von G. Ritter von Schönerer und gehörte somit zur Herrschaft Rosenau.

 

Jüngere Geschichte:

Die Pyramide ist bei den Leuten oft auch als „Stoanahaufn aufn Stoaberg“ bekannt. Ab den 70er Jahren begannen sich Heimatforscher und Wissenschaftler mit den Besonderheiten zu befassen.

Durch Gelegenheitsbesteiger entstand im Laufe der Zeit immer mehr Schaden an der Pyramide. Im Jahr 2000 wurde sie dann von der Stadtgemeinde Groß Gerungs und dem Land NÖ renoviert, da an zwei Seiten das Mauerwerk einbrach.

 

2007 entstand erneut ein großer Schaden, der aber gleich danach behoben wurde, doch durch das Unwetter konnte sich der sanierte Teil nicht festigen und ein Teil der Steine rutschten nach kurzer Zeit wieder herab.

 

Derzeitige Situation:

Die erneute Absicht der Aufschichtung der Steine wurde nicht genehmigt, denn das wäre zu viel Aufwand. Nach Ansicht der Fachleute müsste eine Fundierung und ein Ausmauern der Kerns mit Beton erfolgen. Nur dadurch könnte man eine längerfristige Stabilisierung erreichen. Außerdem denken viele, dass durch diese Sanierung die Energien des Platzes gestört werden.

 

Aussehen und „Kräfte“:

Die Steinpyramide besteht aus vier kreisförmigen Ringen. Der Durchmesser der untersten Stufe beträgt ca. 16,80 m und der der obersten Stufe ca. 7,20 m. Jede Stufe ist ca. 1,50 m hoch.

Nach Untersuchungen von dem Radiästhesisten Alois Melber ist dieser Ort ein besonderer Kraftplatz. Er wird sternförmig von 4 rechtsdrehenden Wasseradern und 4 geomantischen positiven Linien durchzogen. Die Linien laufen im Zentrum zu einem Kreuzungspunkt zusammen. Es gibt zwei Beobachtungspunkte, einer davon steht sogar direkt auf einer Kraftlinie. ­­­­

 

Ich war selbst schon oft bei der Steinpyramide und kann diesen Ort nur weiterempfehlen.