Der Truppenübungsplatz Allentsteig

von Fabian Lugauer und Mattias Winter

Der TÜPL Allentsteig ( früher TÜPL Döllersheim) ist ein militärisches Speergebiet im Waldviertel. Er wurde zur Zeit des Dritten Reiches geplant und war nach dem wichtigsten Dorf Döllersheim, im TÜPL.

 

Der TÜPL wurde direkt nach dem Anschluss 1938 für militärische Zwecke ausgesiedelt. Der TÜPL umfasst eine Gesamtfläche von 157 km². 

 

Nach dem oben genannten Einmarsch benötigte die Wehrmacht Übungsflächen. es wurde das Döllersheimcher Ländchen dafür genutzt. Obwohl es nur dünn besiedelt war, erfolgte die Aussiedlung in vier Schritten.

 

In der Zeit von Juni 1938 bis Dezember 1941 wurden insgesamt 42 Ortschaften ausgesiedelt. Zu Beginn wurde den Bewohnern noch Ersatzhöfe mit Flächen angeboten, das ging aber nicht lange gut. So wurden am Ende die Bürger nur noch vertrieben. Die meisten aus der Kleinregion ASTEG (bedeutet: Allentsteig, Schwarzenau, Truppenübungsplatz, Echsenbach und Göpfritz), haben Vorfahren im TÜPL. 

 

Gleich mit der Aussiedlung wurde die militärischen Einrichtung errichtet. 

 

Die Liechtenstein-Kaserne sowie das Lager Kaufholz befinden sich heute im TÜPL. Heute stehen 38 Trainingslager und 1500 Unterkünfte zur Verfügung. Jährlich beüben rund 30000 Soldaten das militärische Speergebiet. 

 

Egal wo man hinkommt, der TÜPL Allentsteig ist in ganz Österreich und über seine Grenzen hinaus bekannt.