Wahlkampf in den USA

von Niklas Waglechner

Am 3. November finden die Präsidentschaftswahlen in den USA statt. Dabei stehen sich der republikanische Kandidat und amtierender Präsident Donald Trump, und sein demokratischer Gegenspieler Joe Biden gegenüber. Wobei auch kleine Parteien wie die Green Party mit ihren Kandidaten Howie Hawkins teilnehmen.

 

Dennoch sind Biden und Trump die klaren Favoriten. Sie liefern sich ein spannendes, Kopf an Kopf rennen, in dem zur Zeit Biden aber mit 6 bis 10 Prozent, je nach Umfrage, führt. Darum versucht der amtierende Präsident wie mit Aussagen wie: “Die Briefwahlen werden alle manipuliert sein.“ ,Aufmerksamkeit zu bekommen und seinen Gegner zu schwächen, denn viele der Amerikaner, die die Demokraten also Biden wählen, tätigen ihre Stimme per Briefwahl. Außerdem verschlechtert Trump ganz gezielt das Postsystem in den USA in dem er z. B. Stellen abbaut oder Briefkästen gleich ganz abreisen lässt. Das komische ist dabei, dass Trump und seine Frau selbst Briefwähler sind.

 

Biden bekommt jedoch immer mehr Zulauf, durch vielerlei Aussagen über den Präsidenten und sein Magagement in der Coronakrise. Denn der republikanische Präsidentschaftskandidat scheint für viele nicht mehr glaubwürdig und schon gar nicht kompetent.

 

Zitat Washington Post: „Ein Präsident, der seinen Bürger/Innen empfiehlt, sich Desinfektionsmittel zu spritzen oder es zu trinken, ist entweder dumm oder nicht fähig sein Amt auszuüben.“ So wird Trump die Wahlen mit ziemlicher Sicherheit verlieren. Aber auch wenn Biden gewinnt wird Trump nicht lockerlassen und höchstwahrscheinlich die Wahl anfechten.

 

So oder so - der Wahlkampf in Amerika ist sehr spannend und skurril. Aber dennoch werden wir Sie hier auf unserer Schülerzeitung über ihren Ausgang berichten.