Angst im Dunkeln, warum?

von Luisa Schießwald

Warum haben wir Angst im Dunkeln?

Wenn der Körper Angst hat, will er uns eigentlich nur schützen, damit wir uns nicht unnötig in Gefahr bringen. Aber manchmal ist die Angst für die Situation unangemessen hoch.

 

Dass wir im Dunkeln Angst haben, liegt daran, dass das Gehirn viel mehr darüber fantasieren kann, was passieren könnte. Wir denken nachts öfter an Sorgen und Ängste. Das heißt, die Dunkelheit spielt mit unseren Gedanken und Gefühlen.

 

Im Dunkeln erschrecken wir schneller. Wir haben mehr Angst von kleinen Geräuschen als normal. Das liegt daran, weil wir nicht wissen, was auf uns zukommen könnte. Wir sehen weniger als am Tag. Wir können nicht genau feststellen, was vor uns oder hinter uns ist.

 

Dabei Angst zu haben, ist eine komplett normale Reaktion. Diese haben wir unseren Vorfahren zu verdanken. Wir haben Angst im Dunkeln oder sind vorsichtiger, da Wildtiere uns früher oft im Dunkeln angegriffen haben.

 

Die Ursache für diese Angst kann aber auch unterschiedlich sein. Oftmals ist der Grund auch ein traumatisches Erlebnis. Aufgrund dieser Erfahrung sehen die Betroffenen die Dunkelheit als Bedrohung an.

 

Vielleicht ist es dir schon einmal aufgefallen aber, wenn wir uns erschrecken ziehen wir oft unsere Schultern hoch. Der Grund dafür ist, dass wir unseren Nacken schützen wollen. Wildtieren haben nämlich früher oft in unseren Nacken gebissen um uns zu töten.

 

Die Angst im Dunkeln kann man therapieren lassen. Es gibt heute viele Möglichkeiten, diese Angst loszuwerden.