Warum ist Schlaf so wichtig?

Sophie Müllner

Jeder Mensch hat seinen eigenen persönlichen Schlafrhythmus, der nicht durcheinander gebracht werden sollte. Der Schlaf ist wichtig und hält uns gesund.

 

Traum- und Schlafphasen

Manchmal wacht man am Morgen auf und kann sich an nichts mehr erinnern, woran liegt das?

 

Das Weckerklingeln reißt einen oft aus den seltsamsten Träumen. Manchmal wacht man am Morgen aber auch auf und kann sich an gar nichts mehr erinnern. Woran liegt das?

Wir träumen im Rapid Eye Movement – Schlaf (REM – Schlaf), das bedeutet übersetzt schnelle Augenbewegungen. In dieser Phase zeigt der Körper Zustände, die wie die des Wachseins sind. Unsere Atmung wird schneller, der Puls geht in die Höhe und wir bewegen unsere Augen unter den geschlossenen Liedern.

 

In dieser Phase ist unser Körper wie gelähmt, denn wenn er das nicht wäre, würden wir unsere Träume in die Tat umsetzen und uns vielleicht verletzen. Auch unsere Zunge kleben wir beim Schlafen oben auf den Gaumen, sonst würden wir sie versehentlich schlucken.

Im Non – REM – Schlaf schläft man tief und träumt nicht. Puls, Blutdruck, Gehirnaktivität und Atemfrequenz sinken. Diese beiden Phasen wechseln mehrmals pro Nacht. Je nachdem in welcher Phase man geweckt wurde, kann man sich an seinen Traum erinnern.

 

Sinn und Funktion des Schlafs

Schlaf gilt als die beste Medizin. Forscher können bis heute nicht genau sagen, warum Lebewesen so viel Schlaf brauchen. Vermutung: Ein Mensch braucht so viel Schlaf, weil im Tiefschlaf das Immunsystem, unser Abwehrsystem gegen Krankheitserreger, auf Hochtouren läuft. Außerdem verarbeitet man im Schlaf viele Informationen, die man tagsüber aufgenommen hat.

Aber sicher ist, wer auf Dauer zu wenig schläft, wird krank.

 

Wenn das Schlafen Probleme macht

Es gibt mehrere Ursachen und Gründe, warum Menschen schlecht schlafen können. Oft wegen eines psychischen Problems, aber es gibt zum Beispiel auch das Syndrom der ruhelosen Beine. Die Betroffenen verspüren bei diesem Syndrom beim ruhig Sitzen ein unangenehmes Gefühl in den Beinen, dass erst dann verschwindet, wenn man sich bewegt.

Einige Nächte im Schlaflabor könnten hilfreich sein. Bevor man schläft werden Elektroden an der Kopfhaut befestigt. Diese zeichnen sämtliche Körperfunktionen während des Schlafens auf. Am nächsten Tag erhält man dann eine Mitteilung darüber, wie schlecht oder gut man schläft.

 

Schlafwandeln

Im Schlaflabor kann ebenfalls festgestellt werden, ob man schlafwandelt. Schlafwandler stehen mitten in der Nacht auf und verrichten sogar Dinge ohne dabei aufzuwachen. Das Schlafwandeln dauert meist nur wenige Minuten und tritt häufig bei Kindern auf.

Man sollte Schlafwandler niemals wecken, weil man nicht abschätzen kann, wie sie darauf reagieren. Am besten schickt man sie einfach wieder ins Bett. Obwohl die Betroffenen schlafen, reagieren sie auf Fragen und beantworten diese.