Weltweiter Klimastreik

von Emma Gamper

Am 24.9.2021 fand der weltweite "FRIDAYS FOR FUTURE" Klimastreik statt. Milionen Menschen, egal ob Jung oder Alt, trafen zusammen und machten auf die Klimakatastrophe aufmerksam.

 

 In Österreich wurde folgenden in Städten demonstriert: 

  • Wien
  • Linz
  • Graz
  • St. Pölten
  • Innsbruck
  • Salzburg
  • Bregenz
  • Kirchdorf an der Krems

 

MEINE ERSTE KLIMA-DEMO

 

Gemeinsam mit anderen Waldviertlern*innen fuhren wir um 9 Uhr in der Früh mit dem Bus und Zug nach St. Pölten und kamen um 12 Uhr am Bahnhof an.

 

Gemeinsam mit 2000 Klimaaktivisten starteten wir mit kreativen Schildern, Musik und FFP2-Masken  den Demonstrationszug durch St. Pölten.

 

Vorne war ein Demowagen mit Musik und zwei Moderatoren. Der 1 km lange Zug folgte ihnen mit Trommeln und Rufen. Unterwegs standen viele Leute beobachteten uns vom Straßenrand aus. Zwischendurch riefen wir Klima Sprüche wie:

 

 What do we want:

                - Klima Justice

  When do we want it:

                - now

  • usw...

Unser Weg führte uns zum Landhaus (Regierungssitz der niederösterreichischen Landesregierung), wo das Programm startete.

 

Es gab Kundgebungen, bei der ein Klima-Wissenschaftler, Vorsitzende von verschiedenen Klimagruppen, wie zum Beispiel GENERATION EARTH, und eine Klima-Anwältin etwas über Lösungen für unsere Zukunft und den Klimawandel berichteten.

 

Am Landhaus wurde symbolisch eine Petition mit über 7000 Unterschriften für die sofortige Umsetzung des "Klimaticket" übergeben. 

 

Danach kamen noch zwei Klimarapper (Beatboxer: Fii; Musiker: Der traurige Gärtner), die das Ganze noch aufpeppten.

 

3 Ziele des St. Pöltners Streiks waren unter anderem, gegen die S34, den Lobau Tunnel und FÜR das Klimaticket zu demonstrieren. Was das Ticket betrifft, war es ja erfolgreich, denn wenige Tage später wurde es auch in Niederösterreich, Burgenland und Wien eingeführt.

 

 

Sehr positiv überraschte mich, dass so viele Student*innen und Schüler*innen gekommen waren. 

Nach insgesamt 3 Stunden war die Demo zu Ende und wir fuhren mit Zug und danach Bus wieder nach Gmünd zurück.

 

Mir hat es wirklich gut gefallen, doch es wäre natürlich besser, wenn man mit Öffis in Zukunft nicht 3 Stunden von Gmünd nach St. Pölten brauchen würde. Ich hoffe das wird sich bald ändern.