Wie sich Schlaf auf unser Psyche auswirkt

Hannah Scheidl

Schlaf und Gesundheit stehen in enger Wechselwirkung miteinander. Lange dachte man, dass psychische Probleme die Ursache für Schlafstörungen sind, jedoch zeigen Studien, dass andersrum Schlafstörungen selbst zu psychischen Erkrankungen führen können.

 

Die Ursachen einer Schlafstörung

Wenn man mehrmals pro Woche länger als eine halbe Stunde zu einschlafen benötigt, wird von einer Einschlafstörung geredet. Doch die meisten Gründe einer Schlafstörung liegen sehr oft in unserer psychischen Natur.

  • Stress
  • Probleme, Konflikte und Sorgen
  • Ängste
  • Unbewältigte traumatische Erlebnisse
  • Atmungsstörungen
  • Medikamente

 

Jeder von uns kennt das und hat das schon mal erlebt. Man macht sich fertig, legt sich ins Bett und plötzlich fallen dir ein Haufen Dinge ein. Ganz gewöhnliche Dinge des Alltags, du fängst an über deinen Tag nachzudenken und verdaust die Erlebnisse.

 

Die Zeit vergeht dann immer so schnell und du hast Sorge, dass du am nächsten Tag nicht ausgeschlafen bist. Du denkst über alles nach, Familienstreitigkeiten bis hin zu Problemen in der Schule.

 

Obwohl wir genau wissen, jetzt keine Lösung für diese Probleme zu finden, können wir unseren Kopf nicht einfach ausschalten. Und genau diese Erkenntnis führt zu noch mehr Stress, der uns wiederum vom Einschlafen abhält. So entsteht ein Riesen-Teufelskreis.

 

Aber neben diesen psychischen Problemen könnte dein Problem auch an einer biologischen Ursache Liegen, zum Beispiel eine nächtliche Atmungsstörung. Eine Atmungsstörung erkennt man an einem lauten, meist unregelmäßigen Schnarchen, das sogar manchmal von einem Atemstillstand unterbrochen wird. In der Nach wacht man wegen des Sauerstoffmangels oftmals auf.

Solche Durchschlafstörungen können auch von Medikamenten oder Suchtmittel wie Alkohol auftreten.  

 

Dieses Tipps können dir zu einer erholsamen Nach verhelfen:

 

Schlafzimmer vorbereiten:

Vor dem Schlafengehen solltest du dein Zimmer lüften. Achte darauf, dass das Zimmer zur genüge abgedunkelt ist und die ideale Temperatur von 16 bis 18 Grad Celsius aufweist.

 

Gemütliches Bett:

Kaufe dir die für deinen Körper optimale Matratze. Ein erholsamer Schlaf ist, neben der richtigen Ernährung und ausreichender körperlicher Bewegung, eines der drei wichtigsten Dinge für ein gesundes Leben. Es lohnt sich also, in eine gute Matratze und eine gute Bettwäsche zu investieren.

 

Essen und Trinken:

Kurz vor dem Schlafengehen sollte man auf große Mahlzeiten verzichten, denn dem Körper fällt es nicht leicht abzuschalten, wenn die Verdauungsorgane weiterarbeiten müssen.

 

Abendspaziergang:

Ein kurzer Abendspaziergang kann dir dabei helfen, den Kopf frei zu bekommen und dich zu entspannen.