Zimmerpflanzen richtig pflegen

von Laura Gilhofer

 

Wie pflegt man Zimmerpflanzen eigentlich richtig?

Zimmerpflanzen sorgen für ein angenehmes Klima im Wohnraum – unter anderem da Pflanzen die Luftfeuchtigkeit erhöhen. Davon profitieren die Bewohner erheblich. Allerdings brauchen auch Zimmerpflanzen die passende Luftfeuchtigkeit, um optimal gedeihen zu können. Vor allem sollte die Luft im Raum nicht zu trocken sein.

Viele Pflanzen benötigen eine Raumluft mit rund 60 % bis 70 % Luftfeuchtigkeit. Bei tropischen Gewächsen sind es sogar über 80 % Luftfeuchtigkeit. Da die Zimmerpflanzen selbst zur Steigerung der Luftfeuchtigkeit beitragen, helfen mehrere Pflanzen dabei, einen konstant höheren Wert zu erzielen.

Tipp: Gönne deinen Pflanzen gelegentlich ein Tauchbad oder das Abduschen per Brause.

Jede Zimmerpflanze hat einen bevorzugten Standort. Der richtige Platz für eine Pflanze hängt vor allem von Licht, Luftfeuchtigkeit, Temperatur sowie der Raumaktivität ab.

Berücksichtige dabei, dass andere Pflanzen an sonnigeren Standorten sowie im Sommer oder bei Heizperioden deutlich mehr Wasser benötigen.

Der typische Standort in Wohnungen ist hell bis halbschattig. Für den Halbschatten eignen sich Grünpflanzen wie Immergrün oder Drachenbaum. Heller mögen es Blütenpflanzen. Diese haben grundsätzlich einen höheren Lichtbedarf als reine Grünpflanzen.

Wichtig: Pflanzen, die einen hellen Standort bevorzugen, mögen meist keine direkte Sonneneinwirkung. Gegebenenfalls gießt du die Pflanzen mehr.

Farne oder Sansevieria kommen gut mit wenig Licht aus, jedoch benötigen sie eine hohe Luftfeuchtigkeit und sind somit ideal fürs Badezimmer.

Stehen Pflanzen direkt über der Heizung, können Blätter schnell austrocknen.

Pflanzen brauchen regelmäßig frisches Wasser – aber jede Art hat ihren eigenen Bedarf. Informiere dich zu jeder Pflanzenart einzeln. Wird eine Pflanze zu viel gegossen, entsteht Staunässe. Benötigt die Pflanze viel Wasser, sollte die Erde immer feucht sein.